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Wahlprüfsteine

In der Serie "Wahlprüfsteine" hat das Offenburger Tageblatt verschiedene Parteien um Stellungnahmen und Einschätzungen zu unterschiedlichen politischen Bereichen gebeten. 
Lesen Sie hier die Positionen der SPD- Gemeinderatsfraktion Hausach:

Kindertagesstätten

 

 

Elisabeth Zürn
Elisabeth Zürn

Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen. Frühkindliche Bildung ist ein öffentlicher Auftrag und darf nicht abhängig vom Einkommen der Eltern sein.
Der Wandel hin zu einer qualitativen Elementarbildung der Kinder führt zu unterschiedlichen Nachfragen der Eltern bei den Angeboten und zu einer steigenden Nachfrage nach flexiblen Öffnungszeiten.
Unser Ziel ist es, jedem Kind einen qualitativ guten Platz zur Verfügung stellen zu können.
Die Öffnungszeiten müssen mit dem modernen Familienleben vereinbar sein.
Dazu muss man die Eltern mit ins Boot holen.
Das alles kostet Geld. Hier ist nun das Land gefordert, Kindertagesstätten als Bildungseinrichtungen anzuerkennen und dementsprechend zu fördern.
Der Bund hat den Ländern freigestellt eigene Mittel für die Abschaffung der Kita Gebühren in den Kommunen zu verwenden.
Das Angebot der Tagesmütter sehen wir als große Chance, weitere Plätze in der Kinderbetreuung zu schaffen. Die sichernden Rahmenbedingungen in Hausach- wie z.B. die Verbesserung der Vergütung durch die Kommune - unterstützen wir.
Als zusätzliches Angebot können wir uns sehr gut einen Waldkindergarten vorstellen. Denn immer mehr Waldkindergärten werden gegründet und Naturpädagogik gewinnt an Bedeutung.

 

Wohnungsbau 

Dr. Ernst Grieshaber
Dr. Ernst Grieshaber

Wohnungsbau im ländlichen Raum?   Ja, nur wo und wie?

Die Einwohnerzahl von Hausach soll stabilisiert oder sogar gesteigert werden.
Bezahlbarer Wohnraum ist eine Voraussetzung dafür, dass Hausach vor allem für Familien attraktiv ist.
Ein neues Baugebiet am "Kreuzberg" muss zügig erschlossen werden.  Mit der immer noch investitionsfreundlichen Zinspolitik und den Bauzuschüssen vom Staat ist ein eigenes Häusle für junge Familien leichter zu verwirklichen. 
Boden ist jedoch eine wertvolle und endliche Ressource, die sich nicht beliebig vermehren lässt. In Hausach stoßen wir bei bebaubaren Flächen an Grenzen und deshalb ist es besonders wichtig, auf eine nachhaltige Bebauung zu achten. Unser Blick muss sich deshalb künftig verstärkt auf Alternativen richten. Diese können in der innerörtlichen Nachverdichtung, im Schließen von Baulücken und beim Herrichten und Vermieten von Leerständen liegen. Für all diese Möglichkeiten gibt es in Hausach schon gute Beispiele. Aber auch neue Wohnformen, wie zum Beispiel das Mehrgenerationenwohnen, müssen wir bei zukünftigen Planungen in Betracht ziehen.

 

Großprojekte/Wirtschaft

Brigitte Salzmann
Brigitte Salzmann

Der Haushaltsplan 2019 ist mit einer Rücklage von neun Millionen Euro solide aufgestellt.
Hausach investiert sorgfältig überlegend in seine Projekte. Das Ganzjahresbad wird zusammen mit acht weiteren Kommunen finanziert; es ist ein "Leuchtturmprojekt" für die Region, das mit Zuschüssen von Kreis und Land unterstützt wird.
Hausach ist Schulstadt. Unsere Schulen stehen für Qualität. Die Gemeinschaftsschule braucht für ihre pädagogischen Konzepte ausreichend Platz und eine gute Ausstattung. Das Robert-Gerwig-Gymnasium braucht weitere Klassenräume, die Mensa wird erweitert.
Mit diesen Zukunftsaufgaben stärken wir nicht nur Hausach sondern auch die Region. Sie sind mit ausschlaggebend dafür, dass Menschen auch in Zukunft in Hausach leben möchten.
Neben diesen Investitionen vergessen wir die innerstädtische Entwicklung nicht. Städtische Gebäude müssen attraktiver werden. Sie können Wohnraum bieten, Gewerbe fördern und die Ärzteversorgung sichern. Das ist mit Sanierungsmitteln finanzierbar. Bei allen anstehenden Projekten werden wir sinnvolle und finanzierbare Lösungen suchen, immer im Hinblick auf die Belastung künftiger Generationen.