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14.03.2019 - Wer Waffen sät wird Flüchtlinge ernten

Der bekannt Autor und Friedenspreisträger Jürgen Grässlin hält am Donnerstag, 14.03.19 um 19:30 Uhr im katholischen Pfarrheim einen Vortrag- und Diskussionsabend ab. Unter dem Themenschwerpunkt "Wer Waffen sät wird Flüchtlinge ernten" spricht Grässlin über Fragen wie: "Wie verdienen Menschen Geld mit Kriegen?", "Wie agieren Lobbyisten und Produzenten?", "Wie können wir dem Waffenhandel entgegenwirken?" 
Die Veranstaltung wird von der SPD Hausach, der AWO Hausach, sowie den evangelischen und katholischen Kirchen in Hausach unterstützt. Der Eintritt ist frei.
Jürgen Grässlin wurde am 18. September 1957 in Lörrach geboren. Im Jahre 1960 folgte ein Umzug nach Freiburg i. Br., wo er später auch an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sein Lehramtsstudium begann. Seit 1982 ist er im Schuldienst aktiv. Jürgen Grässlin ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Grässlin engagiert sich unter anderem als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, im Verein der Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), als Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), sowie als Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!« und als Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). 

Seit 1994 schreibt er Bücher über die Automobil- und Rüstungsindustrie sowie die Bundeswehr. Die Managerbiografie über den Daimler-Vorsitzenden Jürgen E. Schrempp wurde ein internationaler Bestseller, die über Ferdinand Piëch erreichte Spitzenpositionen in deutschen Bestsellerlisten. Im Buch »Versteck dich wenn sie schießen« gab er Opfer deutscher Waffenexporte eine Stimme. Das Werk »Das Daimler-Desaster«erreichte in den vier Listen deutscher Wirtschaftsbestseller Platz 1. Mit dem Taschenbuch »Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter« veröffentlichte Grässlin brisante Daimler-Dokumente zu Graumarktgeschäften und Rüstungsdeals.

Im Mai 2013 veröffentlichte der Heyne-Verlag, München, sein »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«, mit einer neuen Rekordanzahl von über 100 Lesungen. Im Juni 2014 erschien das Buch »Es geht anders! Neue Denkanstöße für politische Alternativen« mit dem JG-Artikel »Millionen? Ja, Millionen Opfer deutscher Gewehrexporte« im PapyRossa-Verlag. Im Herbst 2015 erschien bei Heyne das neue Enthüllungsbuch »Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden«.

Für sein Wirken bekam Grässlin unter anderem auch folgende Preise und Würden:

  • Stuttgarter Friedenspreis (2016)
  • Verleihung der symbolischen Ehrendoktorwürde (Dottore honoris causa / h.c.) der Università del bene comune in Sezano bei Verona (2016)
  • Träger des »Grimme-Preises« (2016)
  • Träger des »Helga- und Werner-Sprenger-Friedenspreises« der INTA-Stiftung (2015)
  • Träger des »Amos-Preises« für Zivilcourage der OFFENEN KIRCHE Württemberg (2015)
  • Träger des »Kirchheimbolandener Friedenstagepreises« (2014)
  • Träger des »Stuttgarter Friedenspreises« (2012) mit der Kampagne Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
  • Träger des »Aachener Friedenspreises« (2011)
  • Träger des »Preises für Zivilcourage« der Solbach-Freise-Stiftung (2009)
In seinen Vorträgen und Diskussionen beschäftigt sich Jürgen Grässlin unter anderem mit Waffenexporten, und Kriegsursachen. Dazu präsentiert er in einer gut verständlichen Art und Weise wichtige Zahlen, Daten und Fakten, die die Rolle verschiedener weltweiter Akteure beleuchten und Ursachen, sowie die Wirkungen deren handelns verdeutlichen. Dabei geht er auch intensiv auf die Rolle von Lobbyisten ein und zeigt Wege auf, wie wir alle durch eigenes Wirken und Handeln dieser Welt ein freundlicheres Gesicht geben können. Im Anschluss an den Vortrag ist Jürgen Grässlin natürlich für eine lebhafte, intensive un umfassende Diskussion mit den Besuchern bereit. 

Freuen Sie sich auf einen spannenden, kurzweiligen und lehrhaften Abend, mit teilweise fast unglaublichen Fakten und einer tollen Diskussion mit einem hochkarätigen Redner.